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Ikki

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Ikki (jap. 月刊IKKI Gekkan Ikki) ist ein japanisches Manga-Magazin, das der Shōgakukan-Verlag seit 2000 publiziert. Die alternativen Kurzgeschichten und Einzelkapitel mehrerer längerer Manga-Serien, die im Magazin erscheinen, richten sich vorwiegend an männliche Studenten und sind somit der Seinen-Gattung zuzuordnen.

Die erste Ausgabe des Ikki veröffentlichte man im November 2000. Da das Magazin zunächst ein Zusatzmagazin zum bei demselben Verlag erscheinenden Big Comic Spirits war, nannte man es 'Spirits Zōkan Ikki' (スピリッツ増刊IKKI). Das Magazin brachte der Shōgakukan-Verlag daraufhin einige Zeit jeden zweiten Monat heraus, bis man mit der April-Ausgabe 2003 das Konzept des Magazins änderte. Hideki Egami, der bereits für das Big Comic Spirits hauptverantwortlich war, wurde der neue Chefredakteur des Magazins, das seitdem am 25. jeden Monats erscheint. Mit der Umstellung auf den neuen Erscheinungsrhythmus vergab man ab der Mai-Ausgabe 2003 auch erstmals den Nachwuchspreis 'Ikiman'. Die Auszeichnung wird in jeder zweiten Ausgabe an neu entdeckte Talente vergeben; so gewannen unter anderem Hisae Iwaoka und Shigeyuki Fukumitsu den Ikiman.

Neben unbekannten, jungen Zeichnern arbeiteten auch bereits etablierte Autoren wie etwa Naoki Yamamoto und Iō Kuroda für Ikki. Beide veröffentlichten von der ersten Ausgabe Werke im Magazin. Während Yamamoto mit seiner ungefähr vierhundertseitigen Manga-Serie Anjū no Chi der Leserschaft des Magazins eine erotische Geschichte vorstellte, erzählt Kuroda in Sexy Voice and Robo von einer Mittschülerin, die ihre Stimme beliebig verstellen kann. 'Sexy Voice and Robo' wurde, wie auch Taiyō Matsumotos in einer Wüstenlandschaft in der Zukunft spielender Science-Fiction-Thriller Number 5, ins Englische übersetzt. Toyokazu Matsunagas Ryūguden interpretiert die Geschichte von Taro Urashima neu und Yōko Nihonbashis G Senjō Heaven's Door beschreibt einen Jugendlichen, der ständig im Schatten seines durch seine Mangas bekannten Vaters steht. Daisuke Igarashis sich spirituellen Themen widmender Manga Majo wurde beim Japanese Media Arts Festival 2004 ausgezeichnet.

Aktuell erscheinen neben Kazuo Haras Noramimi, Daisuke Igarashis Kaijū no Kodomo und Hisae Iwaokas Dosei Mansion auch beispielsweise Mohiro Kitohs Science-Fiction-Manga Bokurano über fünfzehn Kinder, die mit einem übergroßen Roboter gegen eine Parallelwelt verteidigen sollen, um ihre eigene Welt zu retten, und Rokurō Shinofusas Videospiel-Thriller Natsunokomo im Magazin. Bereits seit 2000 bzw. 2001 werden Q Hayashidas Dorohedoro und Jirō Matsumotos Freesia veröffentlicht. Kikuchi Naoes und Yokomi Hirohikos Tetsuko no Tabi, eine autobiografische Geschichte über einen Mann, der mit dem Zug durch ganz Japan reist und darüber einen Manga zeichnet, war von November 2001 bis Dezember 2006 im Ikki zu lesen. Sowohl 'Tetsuko no Tabi' als auch 'Bokurano' werden aktuell als Anime-Fernsehserien umgesetzt.

Zwar sind die meisten der erschienen Manga eindeutig der Seinen-Gattung zuzuordnen, doch arbeiten auch Mangaka wie George Asakura, Sakumi Yoshino und Yumi Tada für Ikki, die durch ihre sich an eine weibliche Leserschaft richtenden Shōjo- und Josei-Manga bekannt wurden. Auch Yaoi-Mangaka wie Natsume Ono und Sakaki Kuroda haben ihren Platz im Ikki.

Da sich das Ikki vor allem auf Manga abseits des Mainstreams konzentriert, ist die Auflage des Magazins im Vergleich zu anderen japanischen Manga-Magazinen relativ gering. 2004 verkaufte sich eine Ausgabe des Magazins 2004 noch ungefähr 34.000 mal, 2005 ungefähr 29.000 mal. 2006 sanken die Verkaufszahlen einer Ausgabe auf 18.500.

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