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Mushishi

Mushishi (jap. 蟲師) ist eine fortlaufende Manga-Serie der japanischen Zeichnerin Yuki Urushibara, die sich dem Seinen-Genre zuordnen lässt. Sie erscheint seit 1999 und umfasst bislang über 1.500 Seiten. Mushishi wurde 2005 als Anime-Fernsehserie und 2006 als Realfilm umgesetzt.

GeschichteBearbeiten

Mushi sind Wesen, die weder dem Pflanzen- noch dem Tierreich zugeordnet werden können. Es ist eher so, dass diese Lebensform der Essenz des Lebens am nächsten sind, also der Ursprung von allen anderen Wesen. Doch obwohl Mushi (Mushi heißt hier ‚Naturell des Lebens’; nicht Insekt ) allgegenwärtig sind, können nur wenige Menschen sie wahrnehmen.


Der Mushi-shi (= Mushi Jäger) Ginko ist in dieser Welt, die Japan am Anfang des 20. Jahrhundert ähnelt, unterwegs um Vorkommnissen und Krankheiten auf die Spur zu kommen, die er auf Mushis zurückführen kann.


Doch wo andere Mushi-shis nur einen Weg wissen um den Menschen die unter Mushis leiden zu helfen und zwar sie zu töten, versucht Ginko einen friedfertigeren Weg zu finden und das obwohl er als Kind sein linkes Auge an einen Mushi verloren hat. Darüber hinaus wirkt er auf diese ‚Naturell des Lebens’ besonders anziehend, so dass er sich nie lange an einem Ort aufhalten kann, da sich sonst zuviel Mushis an einem Ort sammeln würden und so für die Menschen dort gefährlich werden können. Aus diesem Grund zieht er durch die Welt und versucht dafür zu sorgen, das Mushis und Menschen möglichst friedfertig zusammen leben können.

Hintergrundinfos / EindruckBearbeiten

Mushi-shi ist meiner Meinung nach ein durch und durch beeindruckender Anime. Vor allem überzeugt er durch wunderschöne landschaftliche Hintergründe und einer flüssig wirkenden Animation, an der es absolut nichts zu beanstanden gibt. Auch die Charaktere wirken gut überlegt und fast schon liebevoll was das Gesamtbild meist ruhig und stimmig wirken lässt.

Die sehr ansprechende Grafik offenbart sich besonders durch ihre großartige Farbabstimmung. Es wurde penibel darauf geachtet, dass nicht wie so oft eine bestimmte Farbpalette, sei es die der Hintergründe oder der Animationen, dominiert, und somit das Bild entzweit. In Mushishi findet sich keine Ungleichheit zwischen den diversen Farbzusammenstellungen und so offenbart sich dem Zuschauer auch das gesamte Bild als wunderschöne Einheit. Die dabei sehr natürlichen Farbtöne passen darüber hinaus sehr zur Grundstimmung des Anime.

Die Musik ist ebenfalls brillant mit den Bildern zu einer Einheit verstrickt worden und verleiht dem Anime einen noch eigenständigeren Charakter sowie atmosphärische Tiefe. Als Intro Lied kommt das englische Vocal "The Sore Feet Song" von Ally Kerr zum Einsatz, was zwar nicht jedermanns Geschmack treffen wird, durch dessen gemächliche und langsame Performance passt jedoch bei näherer Betrachtung der Song einfach perfekt zum restlichen Anime. Um jeder Folge eine eigenständige Note zu verleihen, besitzen alle ein eigenes Instrumental Stück als Ending Theme. Die jeweiligen Tracks wurden mit viel Bedacht ausgewählt, damit sie die unterschiedlichen Gefühlstöne am Ende jeder Episode (die aufgrund unterschiedlicher Ausgänge immer variieren) genau treffen und somit weiterführen können.

Ginkos Sprecher Yuuto Nakano leistet einen ausgezeichnet Job, seine freundlich ruhige gleichzeitig auch ernste Art wirkt überzeugend realistisch und sympathisch. Doch auch die anderen Besetzungen des Anime wissen in ihren Rollen zu überzeugen und verstehen es, den Zuschauer ans Herz zu wachsen.

Auf den 5th Tokyo Anime Award gewann Mushishi 2006 in den Kategorien "Television Series" und "Best Art Direction".


Autoren: ManekiNeko

Betas:

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