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Tokyopop, früher bekannt als Mixx, ist ein Verlag, welcher viele populäre Manga in den USA verlegt. Sein Hauptquartier ist in Los Angeles, obwohl rechtlich und offiziell die japanische Tokyopop Kabushiki Kaisha die Mutterfirma aller internationalen Tokyopop-Niederlassungen ist. CEO und Kreativdirektor von Tokyopop ist Stuart Levy. Der Verlag veröffentlicht und lizenziert ebenso Manhwa, Anime, Anime-Comics (so genannte Cine-Manga), Romane (inkl. Light Novels) und Comics amerikanischer Künstler, die jedoch auch als Manga verlegt werden.

Die erste ausländische Niederlassung von Tokyopop in England vertreibt die amerikanischen Ausgaben in Großbritannien, macht jedoch keine eigene Programmplanung.

Der Verlag veröffentlichte, als er noch als Mixx bekannt war, das Manga-Magazin MixxZine. Mixx verkaufte ebenso die Shōjo-Sammelbände SMILE. Mixxzine wurde später zum Tokyopop Magazine bevor es eingestellt wurde. Tokyopop hat Pläne, ein anderes Magazin über Manga namens Takuhai zu starten, welches keine Mangaanthologie ist.

Man vertreibt auch einige der Manga in Australien und Neuseeland durch Madman Entertainment.

Im April 2004 gründete der Verlag seine zweite ausländische Niederlassung in Deutschland mit Hauptquartier in Hamburg. Der Verlagsleiter ist Joachim Kaps, ehemaliger Verlagsleiter bei Carlsen Comics, der weitere Ex-Carlsen-Mitarbeiter für seinen neuen Arbeitgeber abwarb. Die ersten Manga und Manhwa des deutschen Niederlasses wurden auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt und im November 2004 veröffentlicht. Die ersten Animes erschienen ab Sommer 2005. Das kostenlose Vorschaubuch für das Tokyopop-Programm mit Leseproben hieß Sneaks und erschien die ersten drei Jahre alle drei MOnate.

Am 21. Juni 2005 begann Tokyopop auch in Japan mit verlegerischen Tätigkeiten. Den Anfang machten die auch in den USA und Deutschland erhältlichen Star Wars Cine-Mangas. Vorerst sind 10 verschiedene Titel geplant, wobei pro Jahr rund 500 Millionen Yen Umsatz erwartet werden, wovon allein 200 Millionen auf die Star Wars Cine-Mangas entfallen sollen.

Im Juli 2005 kam Tokyopop Deutschland mit dem japanischen Shueisha-Verlag in einer Partnerschaft überein, zukünftig neue Themen von Shueisha in Deutschland umzusetzen, was zur Veröffentlichung von Titeln wie Death Note, Bleach und The Prince of Tennis und (indirekt) zur Einstellung des Manga-Magazins BANZAI! von Carlsen Comics führte, das sehr stark auf Shueisha-Titel gesetzt hatte.

Der Verlag ist bekannt dafür, Comiczeichner außerhalb Japans zu fördern. So erscheinen neben Manga auch Manhwa aus Korea, Manhua aus China sowie amerikanische, französische und deutsche Manga. Der deutsche Verlag produziert die Anthologie Manga Fieber für junge, deutsche Talente im Mangazeichnen. Aus diesem Projekt gingen unter anderem Anike Hage, Detta Zimmermann, Olga Rogalski und Marie Sann hervor.

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